Schlagwort: Eichenberg—Hann Münden

»D 73 / D 74 Basel SBB—Hamburg-Altona im Som­mer 1958

Das Zugpaar D 73 / D 74 konnte mit mehreren Besonderheiten aufwarten. Zweimal wurden unterschiedliche Strecken in der BD Hannover benutzt: 1. Lehrter Kurve versus Langenhagener Hasenbahn und 2. Dransfelder Rampe versus Strecke durch den hessischen Zipfel bei Eichenberg. Das hatte zur Folge, dass täglich die Wagenreihenfolge in der Basler 26,4-m-Wagengruppe wechselte…

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E569-E570-ZpAR-II-Sued-So58-Eilzuege-058-059

»E 569 / E 570 Wies­ba­den Hbf—Braunschweig Hbf—Frankfurt (Main) Hbf

Mit dem Eil­zug E 569 zwi­schen Wies­ba­den und Braun­schweig stel­len wir einen wei­te­ren typi­schen Abend-Eil­zug vor. Er nimmt auf meh­re­ren Teil­stre­cken zahl­rei­che Post­wa­gen mit. Der mor­gend­li­che E 570 zurück nach Frank­furt kommt dage­gen wesent­lich kür­zer daher. Fahr­plan E 569 / E 570 Wies­ba­den Hbf—Braunschweig Hbf—Frankfurt (Main) Hbf E 569Som ’58 anSom ’58 abBahn­hofSom ’58 an Som ’58 abE 570 116:56Wies­ba­den Hbf- 217:04Mainz-Kas­tell- 317:2517:26Frank­furt-Höchst- 417:3818:00Frank­furt (Main) Hbf12:1324 518:2718:28Fried­berg...

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Umlauf-2340-Kassel-Hbf-ZpAU-So58-127

»E 579 / E 580 Frank­furt (Main) Hbf—Celle

Zum Som­mer­fahr­plan 1958 wurde der Lauf­weg des E 579 / E 580 ver­dop­pelt: Er ver­kehrte nun nicht nur zwi­schen Kas­sel und Frank­furt am Main, son­dern bis zur wel­fi­schen Resi­denz- und Fach­werk­stadt Celle an der Aller. Das Eil­zug­paar gehörte zu den weni­gen geho­be­nen Tages­zü­gen, die nicht über Han­no­ver, son­dern über Hil­des­heim und Lehrte geführt wur­den. Der Zug ver­kehrte nur an Werk­ta­gen zwi­schen Kas­sel und Frank­furt, der Stre­cken­ast Kassel—Celle wurde an allen Tagen bedient. Die Wei­ter­füh­rung des Zuges nach Celle hatte neben­bei auch zur Folge, dass...

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E867-ZpAR-II-Sued-So58-Eilzuege-120-121

»E 867 / E 868 – Kas­sel Hbf—Göttingen

Im Trieb­wa­gen-Eldo­rado um Kas­sel wur­den etli­che Eil­zu­gleis­tun­gen von Kas­se­ler Trieb­wa­gen gefah­ren. Der ETA 176 mit sei­ner Schar­fen­berg-Kupp­lung konnte nur mit ESA 176 zur Ver­stär­kung gekup­pelt wer­den, so dass der Trieb­wa­gen zu Stoß­zei­ten kaum auf Haupt­stre­cken ein­ge­setzt wurde. Die Fahrt im Fei­er­abend­ver­kehr von Göt­tin­gen nach Kas­sel gehörte zu den Ausnahmen. E 867Som ’58 anSom ’58 abOrtSom ’58 anSom ’58 abE 868 111:28Kas­sel Hbf18:546 211:4811:49Hann Mün­den18:2918:305 311:57Hede­mün­den18:214 412:08Wit­zen­hau­sen Nord18:113 512:1612:18Eichen­berg18:0318:042 612:26Fried­land...

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E571-ZpAR-II-West-1958-Sommer-S-062

»E 571 / E 572 Kas­sel Hbf—Westerland (Sylt)

Mit „Wes­ter­län­der“ wurde das Lang­stre­cken-Eil­zug­paar E 575/E 576 mit sei­nem fast 1000 km lan­gen Lauf­weg von Trier über Kas­sel nach Wes­ter­land bezeich­net. Nie­der­sach­sen, die nicht so spät auf Sylt ankom­men und den D-Zug­zu­schlag spa­ren woll­ten, nutz­ten am Wochen­ende und in der Hoch­sai­son aber eher den E 571, der immer­hin noch auf einen fast 600 km Lauf­weg von Kas­sel nach Wes­ter­land kam. Der Gegen­zug wurde als E 572 Westerland—Kassel Hbf in den Bahn­un­ter­la­gen geführt. Außer­halb des Wochen­en­des und der Hoch­sai­son endete der Zug in...

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»E 575 / E 576 Trier Hbf—Westerland – Zugbildung

Der „Wes­ter­län­der” mit sei­nem 960 km lan­gen Lauf­weg von Trier an die Küste wech­selte durch drei­ma­li­ges Kopf­ma­chen und Wagen­bei­stel­lun­gen mehr­mals seine Zusam­men­stel­lung: in Husum, Altona, Han­no­ver, Kas­sel und Gie­ßen. Gas­tro­no­mie in mehr oder weni­ger exklu­si­ver Form wurde nur zwi­schen Koblenz und Wes­ter­land angeboten. Vom Trie­rer Haupt­bahn­hof wurde das Grund­ge­rüst für das Eil­zug­paar gestellt: moderne Mitteleinstiegswagen Mit 40 qm Lade­flä­che wurde ein Pw4ü-35 oder -36 eingesetzt: Über­wie­gend für den nord­deut­schen Ver­kehr steu­erte das Bww...

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»Von Helm­stedt nach Kas­sel: E 712

Die Fotos eines Zuges mit Bau­reihe 38 im Bahn­hof Han­no­versch Mün­den gab uns keine Ruhe: Der Zug mit Mit­tel­ein­stiegs- und Schür­zen­wa­gen müsste doch zu iden­ti­fi­zie­ren sein. Unser Anfangs­ver­dacht, dass es sich um den E 712 von Helm­stadt nach Kas­sel Hbf han­deln könnte, wurde voll­um­fäng­lich bestätigt: Nach dem Rei­hungs­plan wäre das Foto an einem Mon­tag ent­stan­den, denn ein Post­wa­gen ist auf den Fotos nicht zu erkennen. Der Umlauf der DR-Schür­zen­wa­gen gehörte zur Rbd Berlin: Die Mit­tel­ein­stiegs­wa­gen kamen vom Kas­se­ler Hbf: Als Zug­lok für den...

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»Kopf­ma­cher Nr 2: D 75 und D 76 Lindau—Kiel

Mit dem D 234 und D 235 hat­ten wir vor kur­zem schon den Zug vor­ge­stellt, der auf sei­nem Weg mit sie­ben­ma­li­gem Kopf­ma­chen der Rekord­hal­ter unter den deut­schen Zügen war. Die Sil­ber­me­daille in die­sem Wett­be­werb holte sich das Zug­pär­chen D 75 und D 76 Lindau—Kiel mit fünf­ma­li­gem Kopf­ma­chen. Der D 76 benutzte auf der Fahrt nach Süden die Stei­gungs­stre­cke über Drans­feld (sehr wahr­schein­lich mit Druck­lok), wäh­rend der D 75 auf der Fahrt nach Nor­den über Eichen­berg fuhr und somit leich­ter vom Wer­ra­tal ins Lei­ne­tal wechselte. Zu...

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»E 811 – von Kas­sel in den Harz

Die Region zwi­schen und Harz und Weser­berg­land war jahr­zehn­te­lang das Trieb­wa­gen-Eldo­rado in West­deutsch­land. Im Schnitt­be­reich der gro­ßen Trieb­wa­gen-Bw Bie­le­feld und Kas­sel und der klei­nen Trieb­wa­gen-Bw Hil­des­heim, Hameln und Holz­min­den  gab es eine Viel­falt an VT und ETA, wie sie sonst nir­gendwo anzu­tref­fen war. Denn durch die­sen Bereich fuh­ren auch noch VT 08.5, VT 11.5 und VT 12.5 sowie die VT der Ver­kehrs­be­triebe Horn­burg. Die bei­den VT 10 waren 1958 aller­dings nicht mehr in Betrieb. Zum Som­mer­fahr­plan 1958 wurde aus der...

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