»Güter­ver­kehr an die Nord­see­küste in Schles­wig-Hol­stein – Teil 2

In unse­rem »» ers­ten Bei­trag haben wir die Bahn­stre­cke Heide—Hemmerwurth süd­lich der Eider abge­han­delt. Auf der nörd­lich gele­ge­nen Halb­in­sel Eider­stedt wer­den die drei wich­tigs­ten Orte St. Peter-Ord­ing, Tating, Gar­ding und Tön­ning über die Kurs­buch­stre­cke 112f mit Husum verbunden.

Die Bahn­stre­cke St. Peter-Ording—Husum

Die inter­es­sante Geschichte der Bahn­stre­cke kann bei »» Wiki­pe­dia nach­ge­le­sen werden.

Der abge­bil­dete Bild­fahr­plan für Güter­züge vom Som­mer 1958 zeigt ein vor­mit­täg­li­ches Nahgüterzug-Pärchen.

Im Herbst 1958 gibt es wei­ter­hin nur die­ses Pär­chen, aller­dings ver­schiebt sich die Hin­fahrt nach St. Peter-Ord­ing ab Tön­ning um 5 Minu­ten durch einen län­ge­ren Halt.

Auch im Som­mer 1959 und 1960 fin­den wir diese bei­den Fahr­ten, noch­mals um wenige Minu­ten verschoben.

Was passt auf db58 zum Thema?

Was bleibt noch offen?

  • Wel­che Loks wur­den für den Güter­zug­ver­kehr eingesetzt?
  • Wel­che Güter­wa­gen­ty­pen wur­den benötigt?

Wie geht’s weiter?

  • zwi­schen Heide und Büsum
  • zwi­schen St. Michae­lis­donn und Marne/Friedrichskoog/Neufelderkoog
  • zwi­schen St. Michae­lis­donn und Bruns­büt­tel­koog Nord
  • zwi­schen Wils­ter und Brunsbüttelkoog

Quel­len:

  • Bild­fahr­pläne von Som­mer ’58 bis Win­ter ’59

Garding, Husum, Husum Nord, Kbs 112f, Ng 9570 Husum Nord—St. Peter Ording, Ng 9571 St. Peter-Ording—Husum Nord, St. Peter-Ording, Tönning

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Hallo!

Die lange Fahr­zeit des ein­zi­gen Güter­zug­paa­res auf der Stre­cke zwi­schen Husum und Tön­ning im Jahr 1958 lässt dar­auf schlie­ßen, dass auch zumin­dest Büt­tel und Harblek mit­be­dient wur­den. Für Büt­tel ist belegt, dass der Bahn­hof als Wagen­la­dungs­ta­rif­punkt erst am 01. Juni 1959 geschlos­sen wurde. In Harblek wurde Güter­ver­kehr bis min­des­tens 1976 vorhanden.

Viele Grüße René