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»Gmp von Roß­berg nach Bad Wurzach

Die 11 Kilo­me­ter lange Roß­berg­bahn ver­band bis 1963 im Per­so­nen­ver­kehr Bad Wurz­ach mit Roß­berg und damit mit der gro­ßen wei­ten Welt. Der Güter­ver­kehr für die Glas­werke wurde hin­ge­gen bis 2016 auf­recht­erhal­ten. Mittl­wer­weile gibt es an aus­ge­wähl­ten Sonn­ta­gen wie­der Per­so­nen­ver­kehr von Bad Wurz­ach nach Aulendorf.

Gmp 9521Som ’58 anSom ’58 abBahn­hofSom ’58 anSom ’58 abGmp 9524
108:15Roß­berg18:294
208:26Men­nis­wei­ler18:213
308:38Haid­gau18:122
408:45Bad Wurz­ach18:001

Gmp-wurzach-mp-58

Die Zug­bil­dung:

Umlauf-29035-ZpBU-BD-Stuttgart-1958-Sommer-S-018-019

Als Zug­lo­ko­mo­tive diente eine Lok der Bau­reihe 75.0 des Bw Aulen­dorf. Die Lok ver­brachte fast einen Umlauftag in Roß­berg und fuhr Üb und Gmp zwi­schen Bad Wald­see, Roß­berg und Bad Wurzach.

Foto­gra­fiert wurde die „Wurz­a­cher Gar­ni­tur“ im Früh­jahr 1959 von Dr. Rolf Brü­ning – die Bil­der wur­den in meh­re­ren Publi­ka­tio­nen ver­öf­fent­licht. Der mor­gend­li­che Gmp vom 2. April 1959 zeigt die 75 011 vor einem Bid Wü 08 oder 12, einem Pwi Wü 09 oder 13, einem Omm 52 und einem G 10.

Quel­len

  • Kurs­buch Som­mer 1958
  • Zp BU BD Stutt­gart Som­mer 1958
  • Wagen­liste der BD Stutt­gart Som­mer 1958
  • Eisen­bah­nen in Würt­tem­berg – Band II: „Der Bahn­kno­ten­punkt Aulen­dorf“, Spur­kranz-Ver­lag Ulm 1982.

»Gmp von Aulen­dorf nach Memmingen

Die Bau­reihe 75.0 war vom ober­schwä­bi­schen Eisen­bahn­kno­ten Aulen­dorf aus Zug­lok für Per­so­nen­züge, Nah­gü­ter­züge und Güter­züge mit Per­so­nen­be­för­de­rung (Gmp). Unter den vie­len Gmp stach der Zug 9505 Aulendorf—Memmingen mit sei­nem Lauf­weg von über 70 Kilo­me­tern her­aus. Wir haben bis­her kei­nen Gmp mit ähn­lich lan­gem Lauf­weg entdeckt.

Im Som­mer 1959 endet laut Kurs­buch der Gmp in Leutkirch.

Gmp 9540Bahn­hofSom ’58 anSom ’58 ab
1Aulen­dorf09:51
2Bad Wald­see10:10
3Roß­berg10:28
4Wol­fegg10:48
5Kiß­legg10:5711:14
6Gebraz­ho­fen X11:22
7Leut­kirch11:3211:50
8Unter­zeil11:55
9Alt­manns­ho­fen12:01
10Aich­stet­ten12:05
11Mar­stet­ten-Aitrach12:16
12Moos­hau­sen12:20
13Tann­heim (Würt­tem­berg)12:29
14Bux­heim (Schwa­ben)12:34
15Mem­min­gen12:42

Aulendorf-Memmingen-mp

Die Zug­bil­dung:

Die Stamm­gar­ni­tur bil­dete die „typi­sche Aulen­dorf-Gar­ni­tur“: ein Pwi und zwei vier­ach­sige offene Platt­form­wa­gen würt­tem­ber­gi­scher oder badi­scher Bau­art. Der Umlauf war vier­tä­gig und benö­tigte dem­entspre­chend 8 B4i, aber nur 3 Pwi (zwei oder drei­ach­sig). Eine adap­tierte Wagen­liste für Aulen­dorf fin­den Sie »» hier.

Bil­der aus Aulen­dorf vom Mai 1959 zei­gen die offe­nen Platt­form­wa­gen mit DB-Emblem.

Umlauf-29026-ZpBU-BD-Stuttgart-1958-Sommer-S-018-019

Als Zug­lo­ko­mo­ti­ven fun­gier­ten laut Dienst­plan vom Som­mer 1959 aus dem Plan 81.01 eine Lok der Bau­reihe 75.0 bis Kiß­legg (geht dann vor einen Gmp nach Her­gatz) und eine Lok bis Leut­kirch, die ging dann wei­ter vor dem nun täg­lich ver­keh­ren­den P 3547 (1958 noch rei­ner Sonn- und Fei­er­tags­zug) nach Memmingen.

Quel­len

  • Kurs­buch Som­mer 1958
  • Zp BU BD Stutt­gart Som­mer 1958
  • Wagen­liste der BD Stutt­gart Som­mer 1958
  • Eisen­bah­nen in Würt­tem­berg – Band II: „Der Bahn­kno­ten­punkt Aulen­dorf“, Spur­kranz-Ver­lag Ulm 1982.