»Güter­ver­kehr an die Nord­see­küste in Schles­wig-Hol­stein – Teil 1

Viele Bahn­stre­cken in Schles­wig-Hol­stein neh­men aus heu­ti­ger Sicht eine denk­wür­dige Stre­cken­füh­rung. Einige der his­to­ri­schen Hintergründe: Schles­wig-Hol­stein war bis 1864 dänisch. Der Ver­kehr wurde in der Früh­zeit der Eisen­bahn des­we­gen nicht auf Ham­burg und nur halb­her­zig auf das däni­sche Altona ausgerichtet. Der Nord-Ost­see-Kanal wurde erst ab 1887 gebaut und war 1895 fer­tig. Bis dahin muss­ten Schiffs­la­dun­gen ent­we­der Däne­mark umrun­den, auf kleine Schiffe für den Eider­ka­nal umge­la­den oder zwi­schen den bei­den Mee­ren mit Fuhr­wer­ken und Eisen­bahn...

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»Als Boden­schätze noch wert­voll waren: BR 56.20 in Echte

Vor und wäh­rend des 2. Welt­kriegs wur­den viele Boden­schätze im Deut­schen Reich selbst aus­ge­beu­tet, um von Impor­ten unab­hän­gig zu sein. So wur­den im Harz, im oder am Schwarz­wald und auch in ande­ren Mit­tel­ge­bir­gen Erz­la­ger­stät­ten erschlos­sen, die nur geringe Erz­an­teile im Gestein hat­ten. Die Erz­grube in Echte ist ein typi­sches Bei­spiel dafür. Das Eisen­erz aus dem Boden unter Echte hat einen Eisen­an­teil von cirka 25 Pro­zent – Kiruna-Erz aber von über 60 Pro­zent. Die För­de­rung von Eisen­erz begann in Echte 1937 – die Grube soll zu dama­li­ger Zeit das modernste...

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»Treucht­lin­ger BR 44 zwi­schen Mün­chen und Würzburg

Der umfangreiche Laufplan 3/4 der Baureihe 44 mit zehn Plantagen des Bw Treuchtlingen vom Sommer 1958 bietet einen sehr guten Anfangspunkt für die Rekonstruktion des Bahn-Güterverkehrs. Treuchtlinger Lok holten oder brachten Güterzüge aus München und schleppten sie bis nach Würzburg. Da das Nadelöhr München über mehrere Güterbahnhöfe verfügte, lassen sich Rückschlüsse auf die Verkehrsabwicklung ziehen …

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