Schlagwort: Fürth

»E 18 – Lauf­pläne des Bw Regensburg

Regens­burg war 1958 noch der öst­lichste elek­tri­fi­zierte große deut­sche Bahn­hof auf der Ost-West-Magis­trale Wien—Würzburg—Norden/Rhein-Ruhr/Benelux. Erst 1959 wurde der Fahr­draht zwi­schen Ober­traub­ling (bei Regens­burg) und Pas­sau unter Strom gesetzt. Trotz der dama­li­gen Rand­lage war Regens­burg kein „elek­tri­scher Kopf­bahn­hof“, denn die Stre­cke von Mün­chen wurde von Osten nach Regens­burg hin­ein geführt. Doch nun zu den Lauf­plä­nen: Bei Lauf­plä­nen von Lok wurde häu­fig eine Klas­si­fi­zie­rung vor­ge­nom­men: die „G“-, die „P“- und die „D“-Tage. An P-Tagen wur­den über­wie­gend...

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»Mit V 80 durchs Frankenland

Wenn wir auf db58 einen Laufplan vorstellen, dann schreiben wir meist das zugehörige Bw mit in die Überschrift. Doch bei der V 80 des Bw Bamberg verfahren wir anders, denn eine Bamberger V 80 hat nach Laufplan nur alle 3 Wochen am Sonntag ihr Heimat-Bw wieder gesehen – theoretisch. Die anderen 20 Tage wurde sie im Nürnberger Nahverkehr eingesetzt. Im Jahr 1958 waren vier Lok der Baureihe V 80 in Bamberg beheimatet: V 80 003, V 80 006, V 80 007 und V 80 009. Sie wurden im Laufplan 02 in einem dreitägigen Plan eingesetzt.

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»Ver­gleich Fahr­zei­ten für D 301 und D 302

In der folgenden Tabelle werden die Fahrzeiten der beiden Winterfahrpläne 1957/58 und 1958/59 nebeneinander gestellt. Man erkennt die leichte Beschleunigung des Zuges vor allen Dingen auf den neu elektrifizierten Strecken zwischen Frankfurt und Würzburg sowie die gekürzten Aufenthaltszeiten in Bahnhöfen. Da der Zug zwischen Nürnburg und Wien als Nachtzug deklariert war, wurden Geschwindigkeitsgewinne teilweise nicht weitergegeben, damit die Reisenden zu „vernünftigen“ Zeiten abfahren oder ankommen konnten.

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