»Mit dem klei­nen Des­sauer auf der Neben­bahn Bad Krozingen—Staufen—Sulzburg

Die heute als Müns­ter­tal­bahn bekannte Bahn­stre­cke im ehe­ma­li­gen Land­kreis Müll­heim ging als Neben­bahn Bad Krozingen—Staufen—Sulzburg in Betrieb – der Stre­cken­ast ins Müns­ter­tal kam erst spä­ter hinzu und ent­wi­ckelte sich bes­ser als der Ver­kehr durch die Reb­hänge der Vor­berg­zone des Schwarz­walds nach Sulz­burg. Das führte betrieb­lich dazu, dass die „Lang­läufe” mit den jeweils grö­ße­ren Trieb­wa­gen­gar­ni­tu­ren zwi­schen Unter­müns­ter­tal und Bad Kro­zin­gen oder gar nach Frei­burg durch­ge­führt wur­den, wäh­rend der klei­nere Trieb­wa­gen über­wie­gend zwi­schen Sulz­burg (besitzt Stadt­rechte) und Stau­fen – dem „Städtle“ – pendelte.

Im Jahr 1958 ver­sah der „kleine Des­sauer“ VT 7 ganz über­wie­gend die­sen Dienst, aber auch der „Wer­dauer“ VT 3 war ab März 1958 in Sulz­burg kurz­fris­tig behei­ma­tet – so zu lesen im sehr emp­feh­lens­wer­ten Ken­ning-Buch über die Münstertalbahn.

Lauf­plan-Rekon­struk­tion

Der Kurs­buch­aus­zug vom Som­mer 1958 dient uns als Grundlage:

Wahr­schein­li­che Fahr­ten des „klei­nen Des­sauer“ an Werk­ta­gen außer Samstag: 

Das passt auf db58 zum Thema:

Quelle:

  • August Vil­lin­ger, Lud­ger Ken­ning: Die Müns­ter­tal­bahn, Ver­lag Ken­ning, Nord­horn, 2016
  • Kurs­buch vom Som­mer 1958

Bad Krozingen, Kbs 301s, Münstertalbahn, P 10 Bad Krozingen—Sulzburg, P 13 Sulzburg—Staufen, P 14 Staufen—Sulzburg, P 15 Sulzburg—Staufen, P 16 Staufen—Sulzburg, P 19 Sulzburg—Staufen, P 23 Staufen—Bad Krozingen, P 27 Staufen—Bad Krozingen, P 28 Bad Krozingen—Sulzburg, P 3 Sulzburg—Bad Krozingen, P 3 Sulzburg—Staufen, P 31 Sulzburg—Staufen, P 32 Staufen—Sulzburg, P 33 Sulzburg—Staufen, P 36 Staufen—Sulzburg, P 4 Bad Krozingen—Sulzburg, Staufen, Sulzburg

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