Schlagwort: D 369 Konstanz—Dortmund Hbf

»Rekon­stru­ier­ter Bahn­ver­kehr in Donaueschingen

Donaueschingen wurde im Zuge des Baus der Schwarzwaldbahn mit dem deutschen Schienennetz verbunden. Mit dem Bau der hinteren Höllentalbahn von Neustadt her wurde der Bregtalbahn-Abschnitt Hüfingen—Donaueschingen von der Staatsbahn übernommen und Donaueschingen zum Endpunkt der Höllentalbahn. Wurden vor dem II. Weltkrieg außer Eilzügen in Richtung Ulm keine weiteren Personenzüge von der Höllentalbahn in die Schwarzwaldbahn verlängert, ergab sich nach dem II. Weltkrieg ein komplett anderes Bild. Personenzüge wurden meist bis Villingen durchgebunden …

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»Kbs 227 – Stre­cken­ab­schnitt Köln—Düsseldorf

Der Stre­cken­ab­schnitt Köln—Düsseldorf der Kbs 227 wurde nicht ganz so stark wie der Stre­cken­ab­schnitt Düsseldorf—Duisburg befahren. F-Züge leg­ten keine Zwi­schen­stopps ein, einige D-Züge bedien­ten Köln-Deutz und sogar Lever­ku­sen-Wies­dorf, einige Eil­züge hiel­ten auch noch Köln-Mül­heim und Düs­sel­dorf-Ben­rath. Alle N- und P-Züge bedien­ten alle Stationen. Der E 743 fuhr ab Koblenz rechts­rhei­nisch und hielt des­we­gen nicht im Köl­ner Hbf son­dern in Köln-Deutz tief. Der D 91 und der D 409 feh­len in die­ser Tabelle, weil sie die Stre­cke über Opla­den und Hil­den...

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»Kbs 227 – Stre­cken­ab­schnitt Düsseldorf—Duisburg

Der Stre­cken­ab­schnitt Düsseldorf—Duisburg der Kbs 227 gehörte zu den meist befah­re­nen Stre­cken der Deut­schen Bun­des­bahn. Wegen des engen Zeit­plans befuh­ren fast keine Per­so­nen- und Güter­züge diese Stre­cke. Für den Per­so­nen­nah­ver­kehr wur­den über­wie­gend Trieb­wa­gen der Bau­reihe ET 30 ein­ge­setzt, die trotz fünf Zwi­schen­stopps nur zwei oder drei Minu­ten län­ger als Eil- oder D-Züge ohne Zwi­schen­halt unter­wegs waren. Eil-, D- und F-Züge leg­ten kei­nen Zwi­schen­stopp ein, alle N-Züge bedien­ten alle Sta­tio­nen. Bei den Per­so­nen­zü­gen ist ange­ge­ben, wenn...

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»Dienste der V 200 des Bw Vil­lin­gen – Teil 3

Der Win­ter­fahr­plan 1958/59 (gül­tig ab 28. Sep­tem­ber) brachte für die zum Beginn der Fahr­plan­pe­ri­ode nun elf und ab Ende Novem­ber zwölf Loko­mo­ti­ven der Bau­reihe V 200 im Bw Vil­lin­gen leichte Ent­span­nung in der Aus­las­tung gegen­über dem Som­mer 1958. Es gab auch wei­ter­hin einen zusätz­li­chen Misch-Tages­plan (41.21) mit der Bau­reihe 44, der uns aber (noch) nicht vor­liegt. Die Bau­reihe 39 war im Som­mer 58 über­wie­gend für die Bespan­nung der Rei­se­bü­ro­son­der­züge geplant und konnte im Win­ter wie­der Eil­zug-Leis­tun­gen zwi­schen Offen­burg und Kon­stanz übernehmen. Die...

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»Außer­halb der Hoch­sai­son: D 469 und D 470 im Som­mer 1958

In den 50er-Jah­ren galt der Som­mer­fahr­plan knapp 4 Monate. Die Gül­tig­keit die­ses an sich schon kur­zen Zeit­raums wurde durch das Ein­schie­ben von Hoch­sai­son-Aus­nah­men oft noch­mals ver­kürzt. So galt für die Zug­bil­dung des D 469 / D 470 der eigent­li­che Som­mer­plan nur zwei­mal zwei Wochen: vom 1. bis 14. Juni und vom 16. bis 27. Sep­tem­ber. (Die Wagen­rei­hung in der Hoch­sai­son hat­ten wir auf db58 schon vorgestellt.) Die Skiz­zie­rung des Zuges sah nun fol­gen­der­ma­ßen aus: Basis für die Skizze ist der Rei­hungs­plan vom Som­mer 1958: Die Anmer­kun­gen...

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»Bequem von Han­no­ver an den Boden­see: D 469 / D 470

Das Zug­pär­chen D 469 / D 470 war die schnellste Direkt­ver­bin­dung zwi­schen Bodensee/Schwarzwald und Han­no­ver. Das Zug­pär­chen war in den Kurs­bü­chern als „LS“ gekenn­zeich­net: leich­ter Schnell­zug mit moder­nen Wagen und kur­zen Reisezeiten. Die Zug­bil­dung des Zuges war rela­tiv kom­plex mit hohem Ran­gier­auf­wand in Kon­stanz. Dort wurde der Zug kom­plett „zer­pflückt“ und wie­der zusam­men­ge­baut, damit die Wagen in der lan­gen  Zeit zwi­schen Ankunft  (17:22) und Abfahrt (13:00) nicht unge­nutzt im engen Bahn­hof in Kreuzlingen/Konstanz abge­stellt waren. ...

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»Dienste der V 200 des Bw Vil­lin­gen – Teil 1

Die gro­ßen Eisen­bahn­the­men des Jah­res 1958 waren die Elek­tri­fi­zie­rung der Rhein­stre­cke – und mit leich­ten Abstri­chen die Ver­die­se­lung der Schwarz­wald­bahn. Zum Som­mer 1958 wurde schon ein zehn­tä­gi­ger Umlauf für die Bau­reihe V 200 des Bw Vil­lin­gen auf­ge­stellt. Ver­drängt wurde durch die­sen Ein­satz über­wie­gend die Bau­reihe 39 der Bw Vil­lin­gen und Stuttgart. Die äußers­ten Wen­de­punkte waren Basel, Kehl, Würz­burg, Lin­dau und Konstanz: Der Lauf­plan sah die V 200 vor 19 ver­schie­de­nen D-Zügen, vor 15 Eil­zü­gen, 7 Per­so­nen­zü­gen und 5 Güterzügen. Bar...

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»Bespan­nung der Schnell­züge auf den Rheinstrecken

Im Jahr 1958 wurde der Haupt­fahr­plan­wech­sel zum 1.  Juni durch­ge­führt. Die Pla­nungs­kon­fe­ren­zen für den neuen natio­na­len Fahr­plan began­nen aber meist schon neun Monate vor dem Umstel­lungs­da­tum. Eine der wich­tigs­ten Sit­zun­gen die­ser Pla­nungs­zu­sam­men­künfte hatte zum Thema: „Bespan­nung der Schnell­züge auf den Rheinstrecken“. Für diese Pla­nung der „OBL-grenz­über­schrei­ten­den“ Züge tra­fen sich die Her­ren – ja, keine Damen dabei – der OBL Süd und West, um die Ver­tei­lung der Dienste auf die ver­schie­de­nen Bahn­be­triebs­werke vor­zu­neh­men. Betei­ligt an...

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»Die Bespan­nung des hoch­wer­ti­gen Rei­se­ver­kehrs von Mainz nach Koblenz (Süd-Nord-Ver­kehr)

Wie schon mehr­mals beschrie­ben, war das Jahr 1958 ein Jahr der Umwäl­zun­gen im Betriebs­ab­lauf. Aus­lö­ser war die fort­schrei­tende Elek­tri­fi­zie­rung. So kam im Früh­jahr 1958 mit­ten im Win­ter­fahr­plan 1957/1958 die Stre­cke Mainz—Koblenz—Köln bis Rema­gen an der Lan­des­grenze Rhein­land-Pfal­z/­Nord­rhein-West­fa­len unter Strom. Um die Ver­än­de­run­gen bes­ser auf­zei­gen zu kön­nen, set­zen wir in die­sem Bei­trag ein „Spot­light” auf von Süden kom­mende Schnell­züge, die die linke Rhein­seite benutzen: Die ers­ten Wochen unter Fahr­draht am Rhein waren laut ein­schlä­gi­ger...

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»Rechts und links des Mit­tel­rheins: hoch­wer­tige Züge gen Norden

Mit der fol­gen­den Über­sicht über die hoch­wer­ti­gen Züge wol­len wir in die Betrach­tung des Eisen­bahn­ver­kehrs ent­lang des „roman­ti­schen“ Rheins ein­stei­gen. Unser ers­ter Bei­trag fokus­siert die nord­wärts fah­ren­den Züge. Davon sind wir eini­gen schon in ver­schie­de­nen Lauf­plä­nen auf db58 begeg­net, andere sind bei den Eil­zü­gen von Kre­feld oder Heil­bronn erwähnt worden. Das Schie­nen­netz des Mit­tel­rheins kann man betrieb­lich fast wie eine vier­glei­sige Stre­cke betrach­ten mit Gleis­wech­sel­mög­lich­keit bei Koblenz und weni­gen ein­mün­den­den Stre­cken. Süd­li­che...

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