Schlagwort: Baureihe E 10.1
Der Schwabenpfeil – das Gegenstück zum Rheinblitz F 27 / F 28 – wurde im Sommer 1958 von Stuttgarter E 10.1 zwischen Stuttgart und Ludwigshafen sowie zwischen Ludwigshafen und Dortmund von V 200.0 des Bw Hamm P gezogen. Während der Rheinblitz vormittags Rhein und Ruhr verließ und abends zurückkehrte, fuhr morgens der Schwabenpfeil aus Stuttgart los, um abends zurück an den Neckar zu gelangen.
F 23ZeitBahnhofZeitF 24
17:21Stuttgart Hbf23:1148
28:44Heidelberg Hbf21:4847
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»D 1203 / D 1204 Glückauf mit 26,4-m-Wagen
Was wir mit der „Formulierung Zwischen Plan und Realität könnten Diskrepanzen auftreten: Gibt es Bilder von diesem Zug?“ schon als „Wir-glauben-das-nicht“ in den Raum gestellt hatten, konnte nun als berechtigter Zweifel doppelt bestätigt werden: Der „Glückauf“ wurde wahrscheinlich aus B4ümg-54-Wagen gebildet. Denn es gibt ein …
»Mit Gurkengruppe: D 1203 / D 1204 Glückauf
Der im Sommer 1958 eingeführte schnelle D-Zug „Glückauf“ hielt nicht an jeder Milchkanne. Dass im Zug lauter „Gurken“ eingesetzt wurden, das verrät der Zugbildungsplan.
»Hielt nicht an jeder Milchkanne: D 1203 / D 1204 Glückauf
An dem Laufweg dieses Zug hätte unser ehemaliger Bahnchef Mehdorn seine Freude gehabt: Die „Milchkannen-Orte“ im Rhein-Main-Neckar-Gebiet wurden so schnell wie möglich ohne Anhalten durchfahren.
Dieser Saison-Zug wurde mit dem Sommerfahrplan 1958 eingeführt: mit der längsten Fahrt ohne Zwischenhalt zwischen München und Koblenz.
»Bestandsentwicklung der Koblenzer E 10
Für die Bespannung von elektrisch geführten Schnell- und Eilzügen am linken Rheinufer von Ludwigshafen bis Koblenz bzw Remagen wurden die benötigten Maschinen zuerst in Koblenz-Mosel beheimatet. Im Sommerfahrplan konnten nur wenige Züge elektrisch geführt werden – zum Herbst sah das schon ganz anders aus. Zum Start dieser Fahrplanperiode waren die benötigten 18 Lokomotiven in Koblenz-Mosel beheimatet.
Die Lokomotiven wurden im Herbst von Koblenzer und Mainzer Personal in getrennten Plänen gefahren, zum 15. Dezember wurden einige der...
»Der Start: die E 10 am Rhein
Vor geraumer Zeit haben wir auf db58 eine Übersicht über die hochwertigen Züge entlang des Rheins gegeben, die nach Norden fahren. Ein dort betrachteter Aspekt war, dass man die beiden Talstrecken rechts und links des Rheins als eine viergleisige Strecke bezeichnen könnte mit Gleiswechselmöglichkeit vor und nach Koblenz. Dementsprechend zerfallen die Strecken in vier Segmente: nördlich und südlich von Koblenz/Oberlahnstein – und das jeweils rechts und links des Rheins.
Für 1958 war die fortschreitende Elektrifizierung und die damit verbundenen...
»Grüner F-Zug: F 163 / 164 Loreley-Express
Das neue EK-Buch von Peter Goette „Leichte F-Züge der Deutschen Bundesbahn“ ist Grund genug, sich auf db58 wieder intensiver mit der Zugbildung von F-Zügen zu befassen: zum Beispiel mit dem F 163 / F 164 – einem Zug mit sehr abwechslungsreicher Geschichte. Der „Loreley-Express“ von Hoek van Holland nach Basel SBB ist im übrigen eher ein mittelschwerer F-Zug, er wurde überwiegend als Flügelzug zum Rheingold betrachtet.
Im Sommer 1958 ist äußerlich von alter F-Zug-Herrlichkeit …
»F 23 und F 24 Schwabenpfeil
Im Tages-F-Zug-Netz der DB war der Schwabenpfeil das Gegenstück zum Rheinblitz F 27 / F 28: Während der Rheinblitz als F 28 vormittags Rhein und Ruhr verließ und über Stuttgart dann München erreichte und abends als F 27 zurückkehrte, fuhr morgens der Schwabenpfeil aus Stuttgart los, um abends zurück an den Neckar zu gelangen.
Alle (Trieb-)Wagen des Rheinblitz-Gruppe waren in Dortmund (BD Essen) beheimatet, so überrascht es schon, dass die Hälfte des Wagenparks des Schwabenpfeils auch dort beheimatet war und nicht in...
»Bespannung ergänzt bei Eilzügen aus Freiburg
Der „Bespannungsübersicht für die F-, Ft-, D-, Dt-, und geschäftsgeführten Eilzüge einschl. Militär-Reisezüge – Stand 1. 6. 1958“ konnten weitere Bespannungen von Eilzügen im Freiburger Raum entnommen werden. Die Tabellen sind dementsprechend ergänzt worden.
