Schlagwort: Bonn

»Fahr­plan des F 3 und F 4 „Mer­kur“ und D 103 / D 104

Der F4 Mer­kur von Ham­burg Hbf nach Köln Hbf bot im Som­mer 1958 mit 5:11 Stun­den die schnellste Ver­bin­dung bei der Deut­schen Bun­des­bahn zwi­schen die­sen bei­den Städ­ten. In Süd-Nord-Rich­tung war jedoch der F 33 Gam­bri­nus mit sei­nen 5:17 Stun­den 2 Minu­ten schnel­ler als der F 3. Ins­ge­samt ver­suchte die Bun­des­bahn im Jahr 1958 den leich­ten F-Zug-Ver­kehr auf fast allen Rela­tio­nen zu beschleu­ni­gen. Etli­che Protokoll-„Schnipsel“ – auch über die­sen Zug – der Fahr­plan­kon­fe­ren­zen im Jahr 1957 geben Aus­kunft darüber. Die Stre­cken­füh­rung vom...

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»Fahr­plan des F 33 und F 34 „Gam­bri­nus“

Der Gam­bri­nus war bei der Deut­schen Bun­des­bahn der F-Zug mit dem längs­ten Lauf­weg von über 1200 km bei unge­fähr 14 Stun­den Fahr­zeit. Auf der Fahr­stre­cke München—Frankfurt—Köln—Hamburg blieb sicher­lich kaum ein Rei­sen­der mehr als 2/3 der Gesamt­stre­cke an Bord. So war diese eine Ver­bin­dung eigent­lich zwei Ver­bin­dun­gen, wie wir sie spä­ter sehr häu­fig im ICE-Netz wie­der­fin­den. Kaum vor­stell­bar aus heu­ti­ger Sicht ist, dass der F-Zug-Ver­kehr zwi­schen Müns­ter und Dort­mund meist über Hamm abge­wi­ckelt wurde und dass sogar plan­mä­ßig bei der Fahrt nach...

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»Fahr­plan des F 23 und F 24 „Schwa­ben­pfeil“

Der Schwa­ben­pfeil – das Gegen­stück zum Rhein­blitz F 27 / F 28 – wurde im Som­mer 1958 von Stutt­gar­ter E 10.1 zwi­schen Stutt­gart und Lud­wigs­ha­fen sowie zwi­schen Lud­wigs­ha­fen und Dort­mund von V 200.0 des Bw Hamm P gezo­gen. Wäh­rend der Rhein­blitz vor­mit­tags Rhein und Ruhr ver­ließ und abends zurück­kehrte, fuhr mor­gens der Schwa­ben­pfeil aus Stutt­gart los, um abends zurück an den Neckar zu gelangen.  F 23ZeitBahn­hofZeitF 24 17:21Stutt­gart Hbf23:1148 28:44Hei­del­berg Hbf21:4847 38:45Hei­del­berg Hbf21:4746 48:59Mann­heim Hbf21:3245 59:00Mann­heim Hbf21:3244 69:06Lud­wigs­ha­fen...

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»Hielt nicht an jeder Milch­kanne: D 1203 / D 1204 Glückauf

An dem Laufweg dieses Zug hätte unser ehemaliger Bahnchef Mehdorn seine Freude gehabt: Die „Milchkannen-Orte“ im Rhein-Main-Neckar-Gebiet wurden so schnell wie möglich ohne Anhalten durchfahren. Dieser Saison-Zug wurde mit dem Sommerfahrplan 1958 eingeführt: mit der längsten Fahrt ohne Zwischenhalt zwischen München und Koblenz.

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»Ex-Nord-Wagen der DR im Interzonen-Verkehr

Bei den Recher­chen zum links­rhei­ni­schen Ver­kehr stie­ßen wir auf den D 131, einen in Bonn begin­nen­den D-Zug nach Braun­schweig mit Kurs­wa­gen nach Ber­lin Ost­bahn­hof und nach Leip­zig. Bei die­sen Orts­na­men sprang bei einem unse­rer Kol­le­gen die „Daten­bank“ an: „Du hast doch ein Bild von Joa­chim Claus mit Zug­lauf­schild Bonn—Leipzig – schau doch mal …“. Ich habe… Nun musste nur noch 1 und 1 zusam­men­ge­zählt wer­den: Das Bild zeigt mit hoher Wahr­schein­lich­keit einen Kurs­wa­gen vom D 131. Mit viel Mühe lässt sich das Zug­lauf­schild rekon­stru­ie­ren:...

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»D 301 in Karl­stadt Anfang der 60er Jahre

Nach langem Suchen habe ich endlich ein Bellingrodt-Foto des D 301 von Wien Westbf. nach Amsterdam auftreiben können. Das Bild ist Anfang der 60er Jahre in Karlstadt am Main entstanden. Folgende Wagen kann man sicher erkennen: * BC4ümg-54 ohne Schürze * CIWL Typ YT (oder ähnlich) * NS Plan D 1. Klasse * NS Plan D 2. Klasse * NS Plan D 2. Klasse ...

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»Ver­gleich Fahr­zei­ten für D 301 und D 302

In der folgenden Tabelle werden die Fahrzeiten der beiden Winterfahrpläne 1957/58 und 1958/59 nebeneinander gestellt. Man erkennt die leichte Beschleunigung des Zuges vor allen Dingen auf den neu elektrifizierten Strecken zwischen Frankfurt und Würzburg sowie die gekürzten Aufenthaltszeiten in Bahnhöfen. Da der Zug zwischen Nürnburg und Wien als Nachtzug deklariert war, wurden Geschwindigkeitsgewinne teilweise nicht weitergegeben, damit die Reisenden zu „vernünftigen“ Zeiten abfahren oder ankommen konnten.

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