Schlagwort: Bw Hamburg-Altona

»Bespan­nung von Per­so­nen­zü­gen zwi­schen Treucht­lin­gen und Würz­burg Hbf

Die Kurs­buch­stre­cke 415 zwi­schen Treucht­lin­gen und Würz­burg lässt sich betrieb­lich sinn­voll in 5 Seg­mente einteilen: Treuchtlingen—Gunzenhausen (mit Ver­kehr von Augs­burg oder Ingol­stadt nach Ans­bach und Pleinfeld), Gunzenhausen—Ansbach (mit zusätz­li­chem Ver­kehr von Wassertrüdingen), Ansbach—Steinach (mit zusätz­li­chem Ver­kehr von Nürn­berg nach Rothen­burg o.d.T.), Steinach—Marktbreit, Marktbreit—Würzburg. Auf die­sem Stre­cken­ab­schnitt ist uns kein Express- oder Schnell­gü­ter­zug mit Post­be­för­de­rung bekannt. Wei­ter­hin benutz­ten etli­che Tur­nus­züge ...

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»E 575 / E 576 Trier Hbf—Westerland – Zugbildung

Der „Wes­ter­län­der” mit sei­nem 960 km lan­gen Lauf­weg von Trier an die Küste wech­selte durch drei­ma­li­ges Kopf­ma­chen und Wagen­bei­stel­lun­gen mehr­mals seine Zusam­men­stel­lung: in Husum, Altona, Han­no­ver, Kas­sel und Gie­ßen. Gas­tro­no­mie in mehr oder weni­ger exklu­si­ver Form wurde nur zwi­schen Koblenz und Wes­ter­land angeboten. Vom Trie­rer Haupt­bahn­hof wurde das Grund­ge­rüst für das Eil­zug­paar gestellt: moderne Mitteleinstiegswagen Mit 40 qm Lade­flä­che wurde ein Pw4ü-35 oder -36 eingesetzt: Über­wie­gend für den nord­deut­schen Ver­kehr steu­erte das Bww...

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»Ergän­zende Bemer­kun­gen zu den Lauf­leis­tun­gen im Som­mer 1957

Die auf­fäl­lig hohen Lauf­leis­tun­gen der Dort­mun­der Loks der Bau­reihe 03.10 hat­ten fol­gen­den Grund: Auf­grund des Metall­ar­bei­ter­streiks in Schles­wig-Hol­stein zum Jah­res­wech­sel 1956/57 wur­den viele Loko­mo­ti­ven der Bau­reihe V 200 ver­spä­tet an die Bun­des­bahn aus­ge­lie­fert. Das Bw Hamm P erhielt die für den Som­mer­fahr­plan eigent­lich benö­tig­ten V 200 021, 022 und 023 erst zum Win­ter­fahr­plan 1957/58. So muss­ten drei Dort­mun­der 03.10 zusätz­lich drei Lauf­plan­tage der V 200 übernehmen. Die feh­len­den Die­sel­lo­ko­mo­ti­ven betra­fen...

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»Höchst­leis­tun­gen im Juli 1957 im Bereich der OBL West

Zwei­mal im Jahr wur­den bei der DB Sta­tis­ti­ken ver­öf­fent­licht über die Spit­zen­leis­tun­gen von Trieb­fahr­zeu­gen – meist getrennt nach Fahr­zeu­gen der bei­den Ober­be­triebs­lei­tun­gen West und Süd. Uns liegt zum Ver­gleich nun auch die Liste für den Juli 1957 von der OBL West vor. Die ölge­feu­er­ten 01.10 sind in Osna­brück noch nicht ton­an­ge­bend. Die Ära der gewal­ti­gen Leis­tun­gen der BR 03.10 in Dort­mund geht dem Ende ent­ge­gen, denn schon tau­chen die V 200 des Bw Hamm P in den Lis­ten auf. Der VT 10 551 erlebt sei­nen letz­ten Som­mer im Plandienst. BRNr.Hei­mat-Bwkm...

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»Höchst­leis­tun­gen im Juli 1958 im Bereich der OBL West

Zwei­mal im Jahr wur­den bei der DB Sta­tis­ti­ken ver­öf­fent­licht über die Spit­zen­leis­tun­gen von Trieb­fahr­zeu­gen – meist getrennt nach Fahr­zeu­gen der bei­den Ober­be­triebs­lei­tun­gen West und Süd. Uns liegt die Liste für den Juli 1958 von der OBL West vor: mit einem über­ra­schen­den Ergeb­nis für die Bau­reihe 23. Dort gewann die nur kurze Zeit beim Bw Hagen-Eck behei­ma­tete 23 026. Bemer­kens­wert ist auch die Kilo­me­ter­leis­tung der bei­den Loks mit klei­nen Vor­lauf­rä­dern: der Han­no­ve­ra­ner 01 033 sowie der Bre­mer 03 015. BRNr.Hei­mat-Bwkm im Juli ’58 01217...

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»Zum Urlaub an die Ost­see mit dem D 409

Täg­lich ver­kehr­ten zwei Schnell­zug­paare zwi­schen Han­no­ver und Kiel über die Kbs 114 von Lüne­burg und Lübeck. Das Paar D 773 / D 774 wurde mit drei­tei­li­gen Alto­naer VT 12 gefah­ren, das Paar D 277 / D 278 wurde im Som­mer­fahr­plan – mit Aus­nahme der Hoch­sai­son – mit vier moder­nen D-Zug­wa­gen und einer han­no­ver­schen 01 nach Lübeck gebracht, dort wurde auf eine Kie­ler 38.10 umge­spannt. Die Rück­fahrt von Kiel über­nahm eine lüb­sche P 8 und ab Lübeck eine 03 des Bw Altona, die im Som­mer vom Lübe­cker Bw gepflegt und ein­ge­setzt wurde. Im Hoch­som­mer...

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»Lauf­plan­be­darf der BD Essen und BD Ham­burg (S-Lok)

In meh­re­ren klei­nen Mel­dun­gen spür­ten wir auf db58 den Ver­än­de­run­gen in der Zug­för­de­rung zwi­schen Som­mer 1957 und Som­mer 1958 im nörd­li­chen Deutsch­land nach – Schwer­punkte waren dabei Pader­born und Ham­burg-Altona. Vom Som­mer und Win­ter 1957 sind wenige Lauf­pläne der bei­den Direk­tio­nen für Schnell­züge bekannt – vom Som­mer 1958 jedoch keine. In der fol­gen­den Tabelle sind die Lauf­pläne (aller­dings ohne Num­mer) mit ihren durch­schnitt­li­chen Tages­leis­tun­gen ver­zeich­net. Mit den Zah­len für Pader­born bestä­tigt sich unsere Ver­mu­tung, dass dort beim Über­gang...

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»Außer­halb der Hoch­sai­son: D 469 und D 470 im Som­mer 1958

In den 50er-Jah­ren galt der Som­mer­fahr­plan knapp 4 Monate. Die Gül­tig­keit die­ses an sich schon kur­zen Zeit­raums wurde durch das Ein­schie­ben von Hoch­sai­son-Aus­nah­men oft noch­mals ver­kürzt. So galt für die Zug­bil­dung des D 469 / D 470 der eigent­li­che Som­mer­plan nur zwei­mal zwei Wochen: vom 1. bis 14. Juni und vom 16. bis 27. Sep­tem­ber. (Die Wagen­rei­hung in der Hoch­sai­son hat­ten wir auf db58 schon vorgestellt.) Die Skiz­zie­rung des Zuges sah nun fol­gen­der­ma­ßen aus: Basis für die Skizze ist der Rei­hungs­plan vom Som­mer 1958: Die Anmer­kun­gen...

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D 75 – die Zug­bil­dung im Hochsommer

Die Fahr­stre­cke und den Fahr­plan des D 75 und D 76 haben wir schon vor­ge­stellt. Wir haben auch schon erwähnt, dass zu die­sem Pär­chen eine kom­plexe Zug­bil­dung mit stän­dig wech­seln­den Kurs- und Post­wa­gen gehörte. Die Zug­bil­dung im Som­mer 1958 sah fol­gen­der­ma­ßen aus: Die meis­ten Wagen die­ses Zuges waren im Kie­ler Hbf behei­ma­tet. Dass die Umstel­lung von altem aufs neue Wagen­ma­te­rial bei die­sem Zug­paar erst im Som­mer 58 abge­schlos­sen wurde, kann man am Umlauf­plan 1354 able­sen: Der B4ümg (im Win­ter 57/58 noch ein B4üwg?? neben wei­te­ren Gruppe...

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»Auf getrenn­ten Wegen: D 469 & D 470

Der D 469 war für Nord­deutsch­land der letzte Schnell­zug des Tages von Frank­furt (ab 19:16) nach Han­no­ver – mit akzep­ta­blen Anschlüs­sen nach Braun­schweig, Hil­des­heim, Bre­men oder in Rich­tung Bie­le­feld. Nur in Rich­tung Celle bestand keine Ver­bin­dung mehr. Der D 470 hin­ge­gen war der erste Schnell­zug des Tages in Rich­tung Frank­furt (an 11:15) – auch hier bestan­den gute Anschlüsse aus Rich­tung Bie­le­feld, Nien­burg, Celle, Braun­schweig und dem Harz. Mit die­ser Fahr­pl­an­lage konnte man einer­seits Geschäfts­leu­ten gute Fahr­zei­ten in den Rhein-Main-Neckar-Raum...

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