Schlagwort: Baureihe 18.6

»Rekon­stru­ier­ter Bahn­ver­kehr in Donaueschingen

Donaueschingen wurde im Zuge des Baus der Schwarzwaldbahn mit dem deutschen Schienennetz verbunden. Mit dem Bau der hinteren Höllentalbahn von Neustadt her wurde der Bregtalbahn-Abschnitt Hüfingen—Donaueschingen von der Staatsbahn übernommen und Donaueschingen zum Endpunkt der Höllentalbahn. Wurden vor dem II. Weltkrieg außer Eilzügen in Richtung Ulm keine weiteren Personenzüge von der Höllentalbahn in die Schwarzwaldbahn verlängert, ergab sich nach dem II. Weltkrieg ein komplett anderes Bild. Personenzüge wurden meist bis Villingen durchgebunden …

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»D 76 – die Zug­bil­dung im Hochsommer

Die Fahrstrecke und den Fahrplan des D 75 und D 76 wie auch die Zugbildung des D 75 haben wir schon vorgestellt. Wir haben auch schon erwähnt, dass zu diesem Pärchen eine komplexe Zugbildung mit ständig wechselnden Kurs- und Postwagen gehörte. Auch die Zugbildung mit einem Zickzack-Schlafwagen ist bemerkenswert. Die Zugbildung des D 76 im Sommer 1958 sah folgendermaßen aus:

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»E 887 / E 888 Mün­chen Hbf—Lichtenfels

Im Som­mer­fahr­plan 1958 wurde der „Got­tes­gar­ten am Ober­main“ mit der baye­ri­schen Lan­des­haupt­stadt Mün­chen nur noch durch fünf hoch­wer­tige Zug­paare ver­bun­den, da die Anzahl der Inter­zo­nen­züge von der DDR dras­tisch beschränkt wurde: E 557 / E 550 Coburg—München Hbf D 149 / D 150 Ber­lin Ostbahnhof—München Hbf E 551 / E 552 Lichtenfels—München Hbf E 887 / E 888 Lichtenfels—München Hbf E 585 / E 586 Coburg—München Hbf Unter den Zügen München—Lichtenfels nahm das Zug­paar E 887 / E 888 eine beson­dere Rolle ein, denn es ver­kehrte nicht über...

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»D 803 und D 804 Lindau—Ulm

Das Zug­paar D 703 und D 704 zwi­schen Dort­mund und Oberst­dorf im All­gau war einer der wich­tigs­ten Urlau­ber­züge der jun­gen DB, der nicht als Nacht­ver­bin­dung gefah­ren wurde. In Ulm wur­den drei Wagen aus dem Zug­ver­band genom­men (bzw. ein­ge­stellt) und zusam­men mit Eil­zug­wa­gen als D 803 / D 804 auf die Reise zwi­schen Donau und öst­li­chem Boden­see geschickt. D 803Som 58 anSom 58 abBahn­hofSom 58 anSom 58 abD 804 110:11Lin­dau Hbf18:497 210:18Was­ser­burg (Boden­see) 310:25Kreß­bronn 410:36Lan­gen­ar­gen18:326 510:5411:07Fried­richs­ha­fen Stadt18:1418:225 611:2211:23Ravens­burg17:5617:574 711:4211:43Aulen­dorf17:3717:403 812:0212:03Bie­ber­ach...

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»Lauf­plan für Bau­reihe 18.6 des Bw Regensburg

Mit der fer­tig­ge­stell­ten Elek­tri­fi­zie­rung zum Som­mer 1959 der Stre­cke Passau—Regensburg war Schluss: Die letz­ten „Star­leis­tun­gen“ vor F-Zügen von Loko­mo­ti­ven der Bau­reihe 18.6 an der Donau wur­den ab dann von Elloks erbracht. Im Hoch­som­mer 1958 gab es letzt­mals einen Plan­be­darf für 7 Lokomotiven: Am = Amberg, Ho = Hof Hbf, Pa = Pas­sau Hbf, Pl = Platt­ling, Ulm = Ulm Hbf Die Leis­tun­gen wur­den nach Hof, Amberg, Platt­ling und Pas­sau sowie nach Ulm erbracht: zwei F-Züge, sech­zehn D-Züge, fünf Eil­züge, fünf Per­so­nen­züge und ein Leer­rei­se­zug gehör­ten...

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»E 843 / E 844 Ulm Hbf—Regensburg Hbf mit Bau­reihe 18.6

Zwei Eil­zug­paare bedien­ten die baye­ri­sche Donau­tal­bahn zwi­schen Ulm und Regens­burg: das schon beschrie­bene Pär­chen E 845/846 und das Pär­chen E 843/844. Zwi­schen Donau­wörth und Regens­burg waren die bei­den Eil­zug­pär­chen die hoch­wer­tigs­ten Leis­tun­gen – nur auf dem Stre­cken­ab­schnitt Ulm—Neuoffingen—Donauwörth gab es ein wei­te­res plan­mä­ßi­ges Eilzugpärchen. E 843Som. ’58 anSom. ’58 abOrtSom. ’58 anSom. ’58 abE 844 117:09Ulm Hbf11:4215 217:1317:14Neu Ulm11:3611:3714 317:3017:31Günz­burg11:1811:1913 417:3717:38Neu­off­in­gen— 517:4617:47Gun­del­fin­gen...

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»E 765 / E 766 Frei­burg Hbf—Saulgau—München Hbf

Mit die bekann­tes­ten Eil­züge in Deutsch­land waren die in spä­te­ren Jah­ren als „Kle­ber-Express“ bekann­ten E 765 und E 766 zwi­schen Frei­burg und Mün­chen über Aulen­dorf und Mem­min­gen durch land­schaft­lich äußerst attrak­tive Gegen­den. In den Fahr­plan­jah­ren 1957 und 1958 ver­kehrte der Zug nur in den vier Mona­ten der Som­mer­fahr­pläne – im Win­ter wurde der Zug­lauf auf die Stre­cke zwi­schen Sig­ma­rin­gen und Mün­chen in fast iden­ti­scher Fahr­pl­an­lage begrenzt. Auf der 379 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke wur­den keine 20 Pro­zent (69 Kilo­me­ter) auf zwei­glei­si­ger...

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